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Know-how-Transfer

 
Maßnahmenbereich 1: Know-How-Vermittlung
  • Modul 1.1. In einer Auftakt- und Informationsveranstaltung werden das Projekt, die Situation des Ökolandbaus in der Grenzregion anhand der mit Modul 4.2/4.3 erfassten Daten und die Möglichkeit künftiger Synergien und Kooperationen dargestellt und unter den Teilnehmern diskutiert. Zielgruppe sind land- und ernährungswirtschaftliche Betriebe, Berater, Verbände, regionale Be-hörden und interessierte Bürger.
  • Modul 1.2. Es werden Fachexkursionen zum gegenseitigen kennen lernen von Agrar-Betrieben im Grenzgebiet und von guten Beispielen der grenzübergreifenden Zusammenarbeit organisiert. Diese Veranstaltungen dienen dem Hinzulernen von fachlichen Problemlösungsmöglichkeiten, der Begegnung der Menschen im Grenzgebiet und dem Knüpfen von Kontakten zwischen den Wirtschaftsbeteiligten. Zielgruppe sind primär Unternehmen der ökologischen Land- und Ernährungs-wirtschaft.
  • Modul 1.3 Wirtschaftliche Zusammenarbeit scheitert oft an der Fähigkeit zur interkultureller Kommunikation. In diesem Aktiv-Seminar lernen die Teilnehmer die Umgangsformen und die Gepflogenheiten im Geschäftsleben der Menschen der jeweils anderen Grenzseite kennen. Außer-dem werden Verständigungsstrategien trainiert und die interkulturelle Kompetenz geschult. Dies ist erforderlich zum besseren Verstehen der zukünftigen Geschäftspartner und beschleunigt die gegenseitige Akzeptanz und den Abbau von Vorbehalten. Zielgruppe sind Fach- und Führungs-kräfte der Unternehmen, Berater und Multiplikatoren (Fachlehrer, Agrarverwaltung, Verbände etc).
  • Modul 1.4. In diesem Fortbildungsseminar stehen Fragen zur Sicherung des Absatzes durch verbessertes Marketing, stärker marktangepasstes Angebot, Betonung des „regionalen Charakters“ der Produkte und verbesserte Qualitätssicherung bei Produktion und Lagerung im Vordergrund. Insbesondere sollen „best practice“ Lösungen für die Nutzung des Standortvorteils „aus der Region“ gezeigt werden, die für sächsische und niederschlesische Betriebe gleichermaßen eine wirksame Abgrenzungsstrategie von überregionalen Importen sein kann. Das Know-how soll helfen, dass die Betriebe ihre Unternehmensstrategie besser den erhöhten Marktanforderungen anpassen können. Zielgruppe sind Fach- und Führungskräfte von Unternehmen.
  • Modul 1.5 Im Modul Wirtschaft, Agrarpolitik und Recht werden die Grundlagen des agrar-wirtschaftlichen Systems der beiden Länder, die Organisation von Agrarverwaltung und Agrarpo-litik sowie die rechtlichen Fragen des grenzübergreifenden Waren- und Dienstleistungsaustauschs (Deklarationspflichten, Hygienebestimmungen, Arbeiten im Nachbarland etc.) in drei Workshops vorgestellt und die Konsequenzen für die eigenen Unternehmen erarbeitet. Diese Kenntnisse sind für die Unternehmen zum einen für eine Planung und Folgenabschätzung der Wirtschaftstätigkeit im Nachbarland erforderlich. Wer im und mit dem Nachbarland Geschäfte machen will sollte die Wirtschafts- und Rechtsbedingungen gut kennen, um Risiken einschätzen zu können. Die Unter-nehmensleiter werden außerdem hier auch die Kenntnisse und Argumente erhalten, die erforder-lich sind, um ihre Mitarbeiter und andere Personen in ihren Haushalten für den Kennenlern- und Annäherungsprozess mit dem Nachbarland zu gewinnen, was für die grenzüberschreitende Zu-sammenarbeit wichtig ist. Zielgruppe: Fach- und Führungskräfte von Unternehmen der ökologi-schen Land- und Ernährungswirtschaft sowie Multiplikatoren.
  • Modul 1.6. In diesem Modul sind die zu erwartenden und erforderlichen Beratungsgespräche mit Workshopteilnehmern, Teilprojektgruppen, Initiativen, Anschlussprojekten und einzelnen Personen zusammengefasst, die auf EkoConnect in Verbindung mit dem Projekt zukommen werden, die im Sinne des Projektes wahrgenommen werden sollten und die nicht einzelnen Veranstaltungen zugeordnet werden können. Darunter fallen beispielsweise Gespräche zu Projektideen, die nach Workshops entstehen oder die Teilnahme an Besprechungen von Unternehmen, die an Pro-jektveranstaltungen teilnahmen und die dann eine grenzübergreifende Zusammenarbeit beginnen wollen und den Antragsteller um ein Beratungsgespräch bitten. Es handelt sich ausschließlich um Beratungsgespräche, die im Zusammenhang mit dem beantragen Interreg-Projekt stehen.


Interreg III A Projekt Ökologisch Zusammen Wachsen

Interreg III A Projekt Bio Verbindet

Pillnitzer Sommerakademie Ökologische Tierhaltung

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